Essener AfD rückt weiter nach rechts

Am 29. März hat die „Alternative für Deutschland“ (AfD) einen neuen Kreisvorstand gewählt. Neuer Sprecher ist der 43-jährige Stefan K. aus Essen-Kupferdreh. K. war noch im Januar als Redner bei einer Kundgebung der rechten PEGIDA-Bewegung in Duisburg aufgetreten. Bei einer PEGIDA-Veranstaltung, die am 15. März in Wuppertal stattfand, soll er zum engeren Kreis der Organisatoren gehört haben. Neben K. wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung  noch ein weiterer Rechtsaußen-Politiker in den Kreisvorstand gewählt. Der ehemalige Ratsherr Günter W., der die rechtsradikalen „Republikaner“ zwischen 1999 und 2014 im Essener Stadtrat vertrat, ist nun stellvertretender Kreisverbandssprecher. In Reaktion auf das Wahlergebnis erklärte Ratsherr Jochen B., der letzte noch verbliebene AfD-Vertreter im Essener Stadtrat, seinen Austritt aus der Partei. Er befürchte, dass die Essener AfD unter der neuen Führung einen „Schulterschluss mit Rechtsextremisten“ suchen werde.

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