Fluchtursachen im Fokus

In Kooperation mit der Volkshochschule Essen lädt die Antifa Essen Z im Januar und Februar 2016 zu einer vierteiligen Vortragsreihe zum Thema Fluchtursachen ein.

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19. Januar: Flüchtlingskrise und Willkommenskultur
Referent: Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie, EFH Bochum

26. Januar: Strukturelle Hintergründe von Flucht und Migration aus Afrika
Referent: Olaf Bernau, Afrique Europe Interact

2. Februar: Fluchtsachen in den Balkan-Staaten
Referent: Max Brym, Betreiber des Online-Portals „Kosova aktuell“.

9. Februar: Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten. Warum gerade jetzt?
Referent: Dr. Oliver Piecha, Wadi e.V.

Alle Veranstaltungen finden um 19.00 Uhr in der Volkshochschule Essen (Burgplatz 1, Nähe Hauptbahnhof) statt, der Eintritt ist kostenlos.

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14. Oktober: Antifa-Demo in Essen-Frintrop

Die Antifa Essen Z ruft für den 14. Oktober zu einer Demonstration in Essen-Frintrop auf. Anlass sind die fortwährenden Anfeindungen gegen Flüchtlinge in dem Stadtteil. Die Demo startet um 19.00 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Frintroper Höhe.

Aufruf zur Demo am 14. Oktober in Frintrop

Der Essener Nordwesten ist seit vielen Jahren eine lokale Hochburg der rechten Szene. Zahlreiche AktivistInnen der NPD leben in Borbeck und den angrenzenden Stadtteilen, bei Wahlen erzielen rechte Parteien hier regelmäßig Spitzenwerte. Als im Herbst 2013 erstmals Flüchtlinge im Stadtteil Frintrop untergebracht wurden, bot dies dem rechten Mob einen willkommenen Anlass, ihren rassistischen und fremdenfeindlichen Gefühlsausbrüchen freien Lauf zu lassen. Innerhalb weniger Tage sammelten AnwohnerInnen in dem kleinen Ortsteil über 1.000 Unterschriften gegen die Flüchtlingsunterkunft. Auf einer kurzfristig anberaumten Bürgerversammlung wurden VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ausgebuht, während NPD-AktivistInnen laustarken Zuspruch ernteten. Am Gebäude der leerstehenden Walter-Pleitgen-Schule, das nun zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden sollte, brachten AnwohnerInnen unzählige Plakate und Transparente an, auf denen sie ihren Unmut über die Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtteil bekundeten. Seither ist Frintrop regelmäßig Schauplatz rechter Aufmärsche und Kundgebungen, die vor allem von den rechtsradikalen Parteien NPD und PRO NRW organisiert werden.

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150 auf Antifa-Kundgebung in Frintrop

Rund 150 Menschen haben sich am Mittwoch, dem 2. September 2015, an einer Kundgebung der Antifa Essen Z auf dem Frintroper Markt beteiligt. Anlass für die Aktion waren die regelmäßig stattfindenden flüchtlingsfeindlichen Versammlungen und Aufmärsche im Stadtteil, die sich gegen die Bewohner des Flüchtlingsheims in der ehemaligen Walter-Pleitgen-Schule richten.

Bilder
Bericht
Redebeiträge

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Mittwoch: Solidarität mit Flüchtlingen in Frintrop!

Für kommenden Mittwoch, den 2. September, ruft die Antifa Essen Z zu einer Solidaritätskundgebung für Flüchtlinge im Stadtteil Frintrop auf. Hintergrund sind die rassistischen Versammlungen und Aufmärsche der letzten Wochen, die sich gegen die Bewohner des Flüchtlingsheims in der ehemaligen Walter-Pleitgen-Schule richten. Unsere Kundgebung beginnt um 19.00 Uhr auf dem Frintroper Markt.

Bereits um 16.00 Uhr findet in der Essener Innenstadt eine „Mahnwache gegen Fremdenhass“ statt, zu der unter anderem das Bündnis Essen stellt sich quer aufruft.

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Flüchtlingsfeindliche Bürgerversammlung eskaliert

Im Essener Stadtteil Frintrop ist es am Rande einer flüchtlingsfeindlichen Bürgerversammlung in der Gaststätte Wienert am Freitagabend (14. August) zu gewalttätigen Übergriffen gekommen. Ein Essener Grünen-Politiker, der die Versammlung dokumentieren wollte, wurde von mehreren Personen gewaltsam angegangen. Augenzeugenberichten zufolge wurde mindestens eine weitere Person verletzt. Im Anschluss an die Bürgerversammlung formierten sich rund 60 bis 80 Personen zu einer Spontandemonstration und skandierten flüchtlingsfeindliche Parolen. Anlass der Versammlung waren offenbar Gerüchte, nach denen ein Bewohner eines Frintroper Flüchtlingsheims eine junge Frau vergewaltigt haben soll.

Der Westen: „Unerträglich für die Zivilgesellschaft“

200 demonstrieren gegen EU-Flüchtlingspolitik

Rund 200 Menschen haben am Samstag (25.04.) an einer Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der europäischen Staaten in Düsseldorf teilgenommen. Anlass waren die jüngsten Bootsunglücke im Mittelmeer, bei denen in den letzten Wochen insgesamt über tausend Flüchtlinge ertranken.Die Demonstranten forderten sichere Fluchtwege und ein Ende der europäischen Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen.

Bilder
Redebeitrag der Antifa Essen Z

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